gf4245p4082gn

Sensor Drehrate, Quer- und Längsbeschleunigung Bauteilbeschreibung

Typ gf · Thema 42.45 · Version 0100 · 2015-02-06

Gültig für: TYP 166 ab Modell-J. 2016 TYP 292

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 42 Bremsen-Hydraulik und Mechanik › 42.45 Electronic Stability Program (ESP), Stabilitätsregelung (SR) — Baureihe 166 · Baureihe 292

GF42.45-P-4082GN

Sensor Drehrate, Quer- und Längsbeschleunigung Bauteilbeschreibung

06.02.2015

TYP

166

ab Modell-J. 2016

TYP

292

Sensor Drehrate, Quer- und Längsbeschleunigung Bauteilbeschreibung

Dargestellt bei Typ 292

B24/15

Sensor Drehrate, Quer- und Längsbeschleunigung Bauteilbeschreibung

P42.45-2782-06

Anordnung

Der Sensor Drehrate, Quer- und Längsbeschleunigung befindet sich vorn rechts im Fußraum des Fahrzeugs.

Aufgaben

Der Sensor Drehrate, Quer- und Längsbeschleunigung misst die Drehrate um die Hochachse. Der integrierte Querbeschleunigungssensor (AY-Geber) misst die Querbeschleunigung. Der integrierte Längsbeschleunigungssensor (AX-Geber) dient zur Ermittlung einer Längsneigung.

Die Signale werden über den Fahrdynamik-CAN (CAN H) vom Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (N30/4) eingelesen.

Sensor Drehrate, Quer- und Längsbeschleunigung Bauteilbeschreibung

Drehratensensor

a

Feder

b

Schwingungsrichtung

c

Beschleunigungssensor

d

Schwingender Körper

e

Sensierrichtung

P42.45-2204-01

Sensor Drehrate, Quer- und Längsbeschleunigung Bauteilbeschreibung

Beschleunigungssensor

a

Seismischer Körper

b

Feder

c

Sensierrichtung

P42.45-2205-01

Funktion

Der Drehratensensor und der Beschleunigungssensor sind im Sensor Drehrate, Quer- und Längsbeschleunigung vereint. Die beiden Schwingmassen werden im Betrieb zu horizontal gegenläufigen Schwingungen angeregt. Wird nun durch eine Drehbewegung des Fahrzeugs (z. B. Schleudern) dieser linearen Bewegung eine Drehbewegung überlagert, wirkt eine Kraft (Corioliskraft) auf die Schwingmasse ein.

Die Auswerteelektronik errechnet aus den veränderten Schwingungswerten das entsprechende Fahrzeugverhalten. Die Auswerteelektronik steuert die trägen Körper so, dass sie in ihrer Ausgangslage gehalten werden. Die im Betrieb notwendigen Spannungswerte zur Einhaltung dieser Ausgangslage sind das Maß für die jeweils auftretende Beschleunigung.