Abtrieb zum Vorderachsgetriebe |
1 | Gelenkwelle |
2 | Vorderachsgetriebe |
3 | Verteilergetriebe |
4 | Kreuzgelenke |
P28.10-2296-01
Abtrieb 4MATIC allgemein
Zur Drehmomentübertragung vom Abtrieb des Verteilergetriebes (3) zum Vorderachsgetriebe (2) dient eine Gelenkwelle (1). Das getriebeseitige Gleichlaufgelenk der Gelenkwelle (1) ist im Abtriebsrad des Abtriebs integriert. Über eine Mitnahmeverzahnung wird das Gelenkwellenrohr auf die Gelenkgabel des Abtriebs geschoben. Eine gerichtete Montage der Gleichlaufgelenke zueinander ist erforderlich, um eine gleichförmige Übertragung der Rotation zu gewährleisten. Vorderachsgetriebeseitig wird die Gelenkwelle (1) über einen Gelenkwellenflansch mit dem Antriebskegelrad des Vorderachsgetriebes verschraubt.
Gleichlaufgelenk
Grundsätzlich erzeugt ein Gleichlaufgelenk, das unter einem Beugewinkel läuft, eine ungleichförmige Drehbewegung. Sind die Winkel, die sich zwischen den Achsen des Gelenkwellenrohrs und den Gelenkgabeln bilden gleich groß und liegen in einer gemeinsamen Ebene, kompensieren sich die Ungleichförmigkeiten der beiden Gleichlaufgelenke. Die Abtriebsgeschwindigkeit der Gelenkwelle auf das Vorderachsgetriebe ist damit gleichförmig.
Referenzierte Dokumente
- gf2800s9998tra Übersicht Systembauteile Automatisch geregelter Allradantrieb (4MATIC)