GF14.40-P-2010P | Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung | 14.3.08 |
MOTOR 642 im TYP 203.0 /2
mit CODE (474) Partikelfilter
bis Modell-J. 08 /AEJ 07
MOTOR 642 im TYP 209.3 /4 mit CODE (474) Partikelfilter
P49.10-2515-05
Dargestellt am Typ 203.0
18 Vorkatalysator
19 Katalysator
21 Schalldämpfer
114 Dieselpartikelfilter (DPF)
Anordnung
Der DPF befindet sich in der Mitte des Fahrzeugunterbodens.
Aufgabe
Der DPF filtert, speichert und verbrennt die Rußpartikel, die beim Verbrennungsvorgang im Motor entstehen.
Aufbau
Der DPF besteht aus einem keramischen Wabenfilterkörper aus Siliziumkarbid, der mit dem Edelmetall Platin beschichtet ist. Die Kanäle des DPF sind wechselnd vorn und hinten geöffnet und durch die porösen Filterwände des Wabenfilterkörpers voneinander getrennt.
P14.40-2027-06
81 Abgasstrom
82 Keramischer Monolith
83 Stopfen
84 Dämmung
85 Gehäuse
Funktion
Das ungefilterte Abgas strömt durch den porösen keramischen Wabenfilter des DPF.
Die Rußpartikel werden physisch im Wabenfilterkörper des DPF zurückgehalten. Für die Regeneration des DPF wird der Beladungszustand des DPF durch Ermittlung des Abgasdrucks vor und nach dem DPF herangezogen. Durch den Differenzdruckgeber (DPF) (B28/8) werden die Signale ausgewertet und an das Steuergerät CDI (N3/9) weitergegeben.
Für den Rußabbrand sind Temperaturen von über 600 °C notwendig, die im normalen Betrieb des Dieselmotors nicht erreicht werden. Hierzu können vom Steuergerät CDI folgende Maßnahmen zur Abgastemperaturerhöhung eingeleitet werden:
Ansaugluftdrosselung
Späteinspritzung
Dieselpartikelfilterglühen