gf1440d2010ha

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

Typ gf · Thema 14.40 · Version 0101 · 2009-04-22

Gültig für: MOTOR 646.985 /986 im TYP 906 mit CODE (MF4) Motor schadstoffarm nach EU4 Gruppe 3 MOTOR 646.984 /985 /986 /989 im TYP 906 mit CODE (MS9) Motorausführung Euro 4'

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 14 Auspuffkrümmer, Motorbremse, Abgasreinigungsanlage › 14.40 Abgasnachbehandlung, AdBlue — Baureihe 646 (Baumuster 984, 985, 986, 989) · Baureihe 906

GF14.40-D-2010HA

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

22.4.09

MOTOR 646.985 /986 im TYP 906 mit CODE (MF4) Motor schadstoffarm nach EU4 Gruppe 3

MOTOR 646.984 /985 /986 /989 im TYP 906 mit CODE (MS9) Motorausführung Euro 4

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

D14.40-0021-06

Abgasanlage, dargestellt bei einstufiger Aufladung

21 Schalldämpfer

114 Dieselpartikelfilter (DPF)

120/1 Oxidationskatalysator

Anordnung

Der DPF befindet sich in der Fahrzeugmitte am Unterboden.

Aufgabe

Der DPF filtert und speichert die Particulate Matter (Partikel) (PM), die beim Verbrennungsvorgang im Motor entstehen. In der DPF-Regenerationsphase werden die PM dort nachverbrannt.

Aufbau

Der DPF besteht aus einem keramischen Wabenfilterkörper (Monolith) aus Siliziumkarbid, der mit dem Edelmetall Platin beschichtet ist. Die Kanäle des DPF sind wechselnd vorn und hinten geöffnet und durch die porösen Filterwände des Wabenfilterkörpers voneinander getrennt.

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

P14.40-2027-06

Schematische Darstellung

81 Abgasstrom

82 Keramischer Monolith

83 Stopfen

84 Dämmung

85 Gehäuse

Funktion

Das ungefilterte Abgas strömt durch den porösen keramischen Wabenfilter des DPF. Die PM werden physisch im Wabenfilterkörper (Monolith) des DPF zurückgehalten. Für die Regeneration des DPF wird der Beladungszustand des DPF durch Ermittlung des Abgasdrucks vor und nach dem DPF herangezogen. Durch den Differenzdrucksensor (DPF) (B28/8) werden die Signale ausgewertet und an das Steuergerät CDI (N3/21) weitergegeben.

Für den PM-Abbrand sind Temperaturen von über 600 °C notwendig, die im normalen Betrieb des Dieselmotors nicht erreicht werden. Das Steuergerät CDI kann deshalb die Abgastemperatur auf folgende Weise erhöhen:

Ansaugluftdrosselung

Späteinspritzung