W07.03-1031-79
1 | Düsenhalter | 8 | Düsennadel | 15 | Sackloch | ||
2 | Ausgleichsscheibe | 9 | Einspritzdüse | 16 | Einspritzbohrung | ||
3 | Versorgungsbohrung | 10 | Befestigungsmutter der Düse | 17 | Hubanschlagflächen | ||
4 | Druckbolzen | 11 | Druckrohranschlussstutzen | 18 | Düsennadelsitz | ||
5 | Zwischenscheibe | 12 | Balkenfilter | ||||
6 | Sprungfeder | 13 | Drucknocken | A | Ruhestellung | ||
7 | Zentrierbolzen | 14 | Druckdose | B | Einspritzposition |
Die Druckfeder (6) am Düsenhalter (1) drückt den Druckbolzen (4) auf die Düsennadel (8). Die Vorspannung der Druckfeder (6), die unter anderem von der Dicke der Ausgleichsscheibe (2) abhängt, bestimmt den Öffnungsdruck der Einpritzdüse (9).
Der Kraftstoff, der von der entsprechenden Einspritzeinheit gefördert wird, sobald die Motorsteuerung (MR) das jeweilige Magnetventil ansteuert, gelangt durch die Einspritzleitung und den jeweiligen Druckrohranschluss (11) der Versorgungsbohrung (3) des Düsenhalters (1). Aus der Versorgungsbohrung (3) im Düsenhalter (1) heraus strömt der Kraftstoff in die Zwischenscheibe (5), die den Düsenhalter (1) gegen die Einspritzdüse (9) abdichtet und gleichzeitig als Hubanschlagfläche zur Düsennadel (8) dient.
Durch die Zwischenscheibe (5) gelangt der Kraftstoff in die Versorgungsbohrung der Einspritzdüse (9) und damit in die Druckdose (14) und in den Düsennadelsitz (18).
Der Düsennadelsitz (18) dichtet die Versorgungsbohrung (3) gegen die Brennkammer ab.
Über den Drucknocken (13) wirkt der Kraftstoffdruck auf die Düsennadel (8), die von ihrem Sitz abgehoben wird, sobald der von der Einspritzeinheit erzeugte Druck den Öffnungsdruck überschreitet.
Wenn die Düsennadel (8) von ihrem Sitz abgehoben wird, fließt der Kraftstoff durch den Düsennadelsitz (18) in das Sackloch (15) und wird durch mehrere Einspritzbohrungen (16) eingespritzt, welche gleichmäßig über die gesamte Oberfläche des Düsenkopfes in der Brennkammer aufgeteilt sind. Die Hubhöhe der Düsennadel (8) wird durch die Hubanschlagefläche (17) begrenzt, die sich an der Düsennadel (8) befindet und an der Zwischenscheibe (5) anliegt.
Die Einspritzung ist beendet, wenn der von der Einspritzeinheit erzeugte Kraftstoffdruck abgefallen ist, so dass die Druckfeder (6) die Düsennadel (8) zurück in ihren Sitz drückt.
Einspritzverlauf durch eine 8-Loch-Düse (Sacklochdüse) dargestellt |
W07.03-1032-73