Das übergeordnete Kundendienst Dokument, sowie die Sicherheitshinweise im Kundendienst Dokument sind zu beachten.
Nachfolgende Beschreibung gilt, je nach Anwendungsfall:
Für das Auflaminieren auf die vorbereitete Karosserie (mindestens 4 Lagen Fasergewebematte (1, 2)),
Für das Auflaminieren auf eine neue, durch Reparaturplatten aufgebaute Struktur (aus gleicher Materialstärke bestehender Reparaturplatte),
Für das Auflaminieren auf ausgeschäumtes Material bzw. Hartschaumplatten (ca. 5 Lagen Fasergewebematte (1, 2)).
1 | Fasergewebematte (Faserrichtung 0°/90°) |
2 | Fasergewebematte (Faserrichtung 45°) |
G60.00-A005-10
1 | Oberflächen der aufzulaminierenden Reparaturflächen mit Schleifmaterial (Körnung 80 bis 120) anschleifen und mit dem Reiniger reinigen. |
Den Reiniger mindestens 5 min ablüften lassen. |
2 | Die Fasergewebematten (1) und die Fasergewebematten (2) aus dem Reparatursatz zuschneiden. |
3 | Reparaturflächen mit Harz/Härter Mischung einstreichen. |
Es ist unwichtig, ob beim Auflaminieren mit Fasergewebematte (1) oder mit Fasergewebematte (2) begonnen wird. |
4 | Fasergewebematte (1, 2) auflegen und unter leichtem Druck mit einem Pinsel glätten. |
Fasergewebematte (1) in Streichrichtung (A) glätten. |
G60.00-A006-10
Unterste Fasergewebematte (1, 2) am längsten, für größte Überlappung bemessen.
Die Fasergewebematten (1, 2) kontinuierlich abnehmend bemessen (ergibt höchste Stabilität).
5 | Schichtaufbau im Wechsel der Fasergewebematten (1, 2) durchführen. |
Die letzte Fasergewebematte (1, 2) soll der untersten Fasergewebematte (1, 2) entsprechen. |
G60.00-A007-01
6 | Laminataufbau aushärten lassen. |
Die maximal zulässige Temperatur von 80 °C darf keinesfalls überschritten werden. |
Die Aushärtung kann durch höhere Temperaturen beschleunigt werden, z. B. bei Verwendung eines Heizstrahlers. |