AR55.30-G-0023B | Mechanische Nulllage des Stellkolbens einstellen | 13.9.10 |
TYP 405.100 /101 /102 /103 /120 /121 /122 /123 /200 /201 /220 /221
mit CODE (H63) Leistungshydraulik, geschlossener Kreis (125 l/min. 300 bar)
mit CODE (H65) Leistungshydraulik mit Verstellpumpe, geschlossener Kreis (125 l/min. 300 bar), offener Kreis (90 l/min. 280 bar)
G55.30-3355-08
1 Prüfanschluss (X1)
2 Prüfanschluss (X2)
5 Stellschraube
6 Kontermutter
3 Prüfanschluss (MA)
4 Prüfanschluss (MB)
Einstellen | |||
Gefahr! | Lebensgefahr durch Einziehen an rotierenden Fahrzeugteilen | Nicht in rotierende Teile greifen. | |
Gefahr! | Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor | Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. | |
1 | Sämtliche hydraulischen Leitungen der Anbaugeräte die an den Hydraulikkreis III angeschlossen sind trennen | Es dürfen keine hydraulischen Leitungen der Anbaugeräte angeschlossen sein, sonst kann es zu einer fehlerhaften Einstellung kommen. | |
2 | Verschlussschrauben der Prüfanschlüsse (1, 2) herausdrehen | ||
3 | Zwei Messadapter in Prüfanschlüsse (1, 2) hineindrehen und mit geeigneter Messleitung verbinden | Vermeidung von Restsignal aus hydraulischer Null. | |
4 | Verschlussschrauben der Prüfanschlüsse (3, 4) herausdrehen | ||
5 | Zwei Manometer an Prüfanschlüsse (3, 4) anschließen | ||
6 | Stellschraube (5) gegenhalten und Kontermutter (6) lösen | ||
7 | Motor starten | Hydraulikkreis III ausgeschaltet und Motornebenantrieb schaltbar (i = 0,89) Code N05 eingeschaltet. Siehe Betriebsanleitung . | |
8 | Stellschraube (5) soweit nach links oder rechts drehen, bis beide Manometer den gleichen Druckwert anzeigen | Mechanische Nulllage so einstellen, dass beide Manometer den gleichen Druckwert anzeigen. | |
Stellschraube mittig justieren | |||
9 | Stellschraube (5) entgegen der zuletzt gedrehten Drehrichtung verdrehen, bis ein Druckanstieg an einem der beide Manometer erkennbar ist | ||
10 | Position der Stellschraube (5) zur Kontermutter (6) kennzeichnen | Es muss eine Kennzeichnung an die Stellschraube (5) und an die Kontermutter (6) angebracht werden. | |
11 | Stellschraube (5) soweit in die andere Richtung verdrehen, bis ein Druckanstieg an einem der beide Manometer erkennbar ist | Beim Verdrehen die Kontermutter (6) festhalten. | |
12 | Position der Kontermutter (6) zur Stellschraube (5) kennzeichnen | Die Kennzeichnung an der Kontermutter (6) muss mit der bereits vorhandenen Kennzeichnung an der Stellschraube (5) fluchten. | |
13 | Stellschraube (5) mittig zu den beiden Kennzeichnungen verdrehen | Beim Verdrehen die Kontermutter (6) festhalten. | |
14 | Druckwert an den Manometern ablesen | Falls die Druckwerte voneinander abweichen: Stellschraube (5) soweit verdrehen, dass beide Manometer den gleichen Druckwert anzeigen. Kontermutter (6) dabei festhalten. Anschließend Stellschraube (5) wieder mittig verdrehen. | |
15 | Stellschraube (5) gegenhalten und Kontermutter (6) festziehen | Druckwert darf sich nicht verändern, ggf. Druckwert erneut einstellen. | |
16 | Motor abstellen | ||
17 | Manometer abbauen und Verschlussschrauben der Prüfanschlüsse (3, 4) hineindrehen | | |
18 | Messadapter mit Messleitung ausbauen und Verschlussschrauben der Prüfanschlüsse (1, 2) hineindrehen | | |
19 | Abgebaute hydraulische Leitungen der Anbaugeräte an den Hydraulikkreis III anbauen | Falls notwendig. |
Prüfwerte Hydraulikantrieb, Hydraulikpumpen
Nummer | Benennung | Typ | ||
BE55.30-N-1007-01A | Mechanische Nulllage des Stellkolbens | Druck (mit Druckspeicher) | bar | 24...26 |
Druck (ohne Druckspeicher) | bar | 26...30 | ||
Hydraulikantrieb, Hydraulikpumpe
Referenzierte Dokumente
- as0000z000401a Lebensgefahr durch Einziehen an rotierenden Fahrzeugteilen
- as0000z000501a Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor