P46.30-2165-04
30g Deckel Ausgleichsbehälter
30i Ausgleichsbehälter Servolenkung
Änderungshinweise
| Aus-, Einbauen | ||
Gefahr! | Verletzungsgefahr an Haut oder Augen durch unter hohem Druck herausspritzende Hydraulikflüssigkeit. Vergiftungsgefahr durch den Genuss von Hydraulikflüssigkeit | Vor Arbeitsbeginn am Hydrauliksystem die Anlage drucklos machen. Schutzkleidung und Schutzbrille tragen. | |
Gefahr! | Verletzungsgefahr durch Klemmen oder Quetschen der Finger beim Aus-, Einbauen und Einstellarbeiten an Hauben, Türen, Deckeln und Schiebedach | Beim Bewegen von Bauteilen dürfen sich keine Körperteile oder Gliedmaßen im Bewegungsbereich befinden. | |
Gefahr! | Lebensgefahr durch Abrutschen oder Kippen des Fahrzeuges von der Hebebühne | Fahrzeug zwischen den Hebebühnensäulen ausrichten und die vier Aufnahmeteller an den vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Hebebühnenaufnahmepunkten platzieren. | |
1 | Fahrzeug mit der Hebebühne radfrei anheben | ||
2 | Abdeckungen der Zylinderkopfhaube und des Ladeluftverteilerrohrs ausbauen | ||
Befüllen | |||
3 | Ausgleichsbehälter (30i) mit MB-Lenkgetriebeöl befüllen | Motor nicht starten! Wird der Motor gestartet, besteht die Gefahr, dass Luft in das hydraulische Lenksystem gelangt, die anschließend nicht mehr ohne Weiteres herausgebracht werden kann. | |
Ausgleichsbehälter (30i) bis ca. 10 mm unterhalb der Behälteroberkante mit MB-Lenkgetriebeöl befüllen. | |||
MB-Lenkgetriebeöl kontinuierlich nachfüllen, bis der Ölstand konstant bleibt. | |||
| |||
Entlüften | |||
4 | Lenkrad von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen | Motor nicht starten! Wird der Motor gestartet, besteht die Gefahr, dass Luft in das hydraulische Lenksystem gelangt, die anschließend nicht mehr ohne Weiteres herausgebracht werden kann. | |
Lenkrad langsam von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen, bis im Ausgleichsbehälter (30i) keine Blasenbildung mehr festzustellen ist. | |||
Das Einschlagen der Lenkung mehrmals wiederholen (bis zu 30-mal). Während dieses Vorgangs muss MB-Lenkgetriebeöl von einem Helfer in den Ausgleichsbehälter (30i) nachgefüllt werden. | |||
Gefahr! | Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor | Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. | |
5 | Motor ohne Lenkbewegung starten | Motor ca. 1 min mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. | |
Während dieses Vorgangs muss von einem Helfer der Ölstand im Ausgleichsbehälter (30i) beobachtet und bei Bedarf MB-Lenkgetriebeöl nachgefüllt werden. | |||
6 | Lenkrad von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen | Bei laufendem Motor das Lenkrad mehrmals langsam von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen, zwischendurch MB-Lenkgetriebeöl in Ausgleichsbehälter (30i) nachfüllen. | |
Vorgang wiederholen, bis der Ölstand im Ausgleichsbehälter (30i) konstant bleibt und keine Blasenbildung mehr festzustellen ist. | |||
| Prüfen | ||
7 | Ölstand im Ausgleichsbehälter (30i) prüfen und auf maximalen Füllstand auffüllen | Der Ölstand im Ausgleichsbehälter (30i) muss immer bis auf Maximum aufgefüllt werden. | |
| Servolenkung - Ölstand prüfen, richtig stellen | ||
8 | Lenksystem bei laufendem Motor auf Dichtheit und Funktion prüfen | Bei Undichtigkeiten Ursache feststellen und beseitigen. | |
9 | Einbau in umgekehrter Reihenfolge |
Lenkgetriebe
Referenzierte Dokumente
- ap4600p4611bb Servolenkung - Ölstand prüfen, richtigstellen
- ar0120p501402mz Abdeckung der Zylinderkopfhaube aus-, einbauen
- as0000z000501a Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor
- as0000z001001a Lebensgefahr durch Abrutschen oder Kippen des Fahrzeuges von der Hebebühne
- as0000z001101a Verletzungsgefahr durch Klemmen oder Quetschen der Finger beim Aus-, Einbauen und Einstellarbeiten an Hauben, Türen, Deckeln und Schiebedach
- as0000z001301a Verletzungsgefahr an Haut oder Augen durch unter hohem Druck herausspritzende Hydraulikflüssigkeit. Vergiftungsgefahr durch den Genuß von Hydraulikflüssigkeit