601 589 01 23 00
Meßstück
001 589 53 21 00
Meßuhr
363 589 02 21 00
Meßuhrhalter
601 589 00 21 00
Einstellgerät
1 | Stirnseite des Antriebskegelrads mit einem Abziehstein abziehen. |
Da die Antriebskegelräder auf der Stirnseite bei der Herstellung nicht nachgeschliffen werden, verbleiben dort Einkerbungen und Materialaufwerfungen. Um einen Messfehler zu vermeiden, müssen diese Materialaufwerfungen vor der Messung beseitigt werden. |
D35.30-0112-01
2 | Messuhr (3) an den Messuhrhalter anbauen. |
3 | Kontrollstift der Messuhr (3) auf dem Messstück (2) platzieren und die Messuhr (3) mit einer Vorspannung von 8 mm auf Null stellen. |
A | Längenmaß |
D35.30-0062-01
4 | Messstück (2) abbauen und Antriebskegelrad mit Lager und Magnetplatte (5) einsetzen. |
5 | Differenzmaß des Antriebskegelrads an der Messuhr (3) ablesen und notieren. |
Beim Ablesen das Antriebskegelrad nach unten ziehen und gleichzeitig drehen. |
6 | Weiter zu verarbeitendes Differenzmaß "C" des Antriebskegelrads bestimmen. |
Hierzu sind zum abgelesenen Differenzmaß des Antriebskegelrads noch 0,03 mm zu addieren, da beim Einbau in das Hinterachsgehäuse das Antriebskegelrad um diese 0,03 mm tiefer in das Hinterachsgehäuse eingezogen wird. |
D35.30-0063-01
7 | Messstift in die Messuhr (3) einschrauben. |
Der Messstift ist im Werkzeugumfang des Einstellgeräts (1) enthalten. |
8 | Abstandsstück (4) fest an das Einstellgerät (1) andrücken und an der Messuhr (3) eine Vorspannung von 2 mm einstellen. |
Das Abstandsstück (4) ist im Werkzeugumfang des Einstellgeräts (1) enthalten. |
9 | Messuhr (3) auf Null stellen. |
Damit ist das Einstellgerät (1) auf das Sollgrundmaß Hinterachsgehäuse eingestellt. |
D35.30-0006-01
10 | Messstück (2) in das Hinterachsgehäuse einsetzen. |
11 | Einstellgerät (1) in das Hinterachsgehäuse einführen und durch leichtes Hin- und Herdrehen die Höchststellung des Messstifts (Senkrechtstellung) ermitteln. |
12 | Fertigungstoleranz des Hinterachsgehäuses ausmessen. |
Bei einer Abweichung in Richtung Mitte Tellerrad zeigt die Messuhr (3) mehr als 2 mm an. Die Maßdifferenz zu den 2 mm muss vom Differenzmaß "C" des Antriebskegelrads abgezogen werden. Bei einer Abweichung in Richtung Antriebskegelrad zeigt die Messuhr (3) weniger als 2 mm an. Die Maßdifferenz zu den 2 mm muss zum Differenzmaß "C" des Antriebskegelrads addiert werden. Das damit ermittelte Differenzmaß entspricht der Dicke der Ausgleichsscheibe. |
D35.30-0007-01
13 | Differenzmaß zwischen dem Sollgrundmaß des Hinterachsgehäuses und dem auf dem Tellerrad eingravierten Grundmaß bestimmen. |
Beispiel: |
Das Differenzmaß zwischen dem Sollgrundmaß des Hinterachsgehäuses und dem auf dem Tellerrad eingravierten Grundmaß muss zum Differenzmaß des Antriebskegelrads addiert oder davon abgezogen werden. Bei einem eingravierten Grundmaß von z. B. 66,02 mm müssen 0,02 mm abgezogen werden. |
D35.30-0008-01
14 | Dicke der Ausgleichsscheibe am Antriebskegelrad ermitteln. |
Beispiel 1:
Grundmaß des Hinterachsgehäuses 66,00 mm
Auf dem Tellerrad eingraviertes Maß 66,02 mm
Abweichung vom Grundmaß 0,02 mm
Differenzmaß "C" des Antriebskegelrads 5,18 mm
Abweichung vom Grundmaß + 0,02 mm
Fertigungsabweichung des Hinterachsgehäuses
(In Richtung Tellerrad) + 0,06 mm
Einzubauende Ausgleichsscheibe 5,26 mm
Beispiel 2:
Grundmaß des Hinterachsgehäuses 66,00 mm
Auf dem Tellerrad eingraviertes Maß 65,96 mm
Abweichung vom Grundmaß 0,04 mm
Differenzmaß "C" des Antriebskegelrads 5,36 mm
Abweichung vom Grundmaß + 0,04 mm
Fertigungsabweichung des Hinterachsgehäuses
(In Richtung Antriebskegelrad) + 0,02 mm
Einzubauende Ausgleichsscheibe 5,42 mm
Ausgleichsscheiben sind in Dicken von 5,00 bis 5,68 mm in Abstufungen von 0,02 mm erhältlich.