ar3530b045801d

Einbaumaß des Antriebkegelrades ermitteln

Typ ar · Thema 35.30 · Version 0300 · 2019-11-14

Gültig für: Hinterachse 743.4 im Typ 688.1/2

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 35 Hinterachse › 35.30 Antrieb, Antriebswellen — Baureihe 688 (Baumuster 1**, 2**)

EinPAS 17 Antriebsstrang/Achse › 17.51 Hinterachse › 17.51.65 Hinterachsgetriebe/Achsdurchtrieb — Baureihe 688 (Baumuster 1**, 2**)

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 743 4**

AR35.30-B-0458-01D

Einbaumaß des Antriebkegelrades ermitteln

Hinterachse

743.4 im Typ 688.1/2

Änderungshinweise

21.08.2019

Antriebskegelrad (Grundtiefe und Dicke Ausgleichsscheiben)

BE35.31-B-1005-03C

30.10.2019

Antriebskegelrad (Grundtiefe und Dicke Ausgleichsscheiben)

BE35.31-B-1005-03C

Überprüfwert Ausgleichsgetriebe, Tellerrad und Ritzel

Nummer

Benennung

Hinterachse 743.4

BE35.31-B-1005-03C

Antriebskegelrad (Grundtiefe und Dicke Ausgleichsscheiben)

Grundtiefe

mm

109,5

Dicke Ausgleichsscheiben

mm

0,10, 0,15, 0,20, 0,50

Einbaumaß des Antriebkegelrades ermitteln
Einbaumaß des Antriebkegelrades ermitteln
Einbaumaß des Antriebkegelrades ermitteln

055 589 34 21 00

Einstellwerkzeug

001 589 53 21 00

Meßuhr

318 589 01 21 02

Einstellstück

Jede Tellerrad- und Antriebskegelradbaugruppe hat ein bestimmtes Einbaumaß, um die perfekten Kontaktmarken zwischen den Zähnen zu erhalten.

Aufgrund der Fertigungstoleranz weich die Abmessung im Allgemeinen vom Standard-Grundmaß.

Diese Abweichung ist auf der schrägen Fläche des Tellerrads eingraviert, die zum Standard-Grundmaß positiv oder negativ sein kann.

Also:

G

= Grundmaß

G1

= Negative Abmessung

G2

= Positive Abmessung

Einbaumaß des Antriebkegelrades ermitteln

1

Die Messuhr (1) mit der Verlängerung am Gerät (2) einbauen, ohne sie zu befestigen



2

Den Standardblock (4) am Einstellwerkzeug (3) befestigen und die Skala der Messuhr mit einer Vorspannung von 2 mm einstellen


B35.31-0041-01

Einbaumaß des Antriebkegelrades ermitteln

Beispiel: G= 65,40 mm - Grundmaß des Antriebskegelrads.

B35.30-0063-01

Einbaumaß des Antriebkegelrades ermitteln

3

Das Einstellwerkzeug an den Gehäuselagern so einbauen, dass die Zentrierspitze auf der Zentrierbohrung des Antriebskegelrads und die Sondenspitze auf der oberen Oberfläche desselben gehalten wird



4

Das Einstellwerkzeug radial hin und her drehen, bis der Punkt, an dem die Skala der Messuhr den kleinsten Punkt anzeigt, gefunden wird



5

Das Grundmaß prüfen und dabei die Abweichung des auf dem Tellerrad angegebenen Werts beachten


B35.31-0042-01

Einbaumaß des Antriebkegelrades ermitteln

Beispiel: G1= 65,40 mm - 0,20 = 65,20 mm.
Negative Abmessung

B35.30-0064-01

Einbaumaß des Antriebkegelrades ermitteln

6

Das Grundmaß prüfen und dabei die Abweichung des auf dem Tellerrad angegebenen Werts beachten
. 


Die Referenzwerte sind auf dem Tellerrad und Antriebskegelrad (1538-0,20 (G1)) oder (1712+0,20 (G2)) angegeben.


Die erste Gruppe von Zahlen (1538 oder 1712) stellt die Nummer der Antriebskegelrad- und Tellerradbaugruppe dar.


Die zweite Zahl (-0,20 oder +0,20) stellt die Abweichung vom Grundmaß dar.



7

Die Antriebskegelradbaugruppe aus ihrem Gehäuse erneut ausbauen und die Ausgleichsscheiben entsprechend dem bei der Überprüfung ermittelten Messwert entfernen oder hinzufügen und anschließend sie wieder in ihrem Gehäuse anbauen



Beispiel: G2 = 65,40 mm + 0,20 = 65,60 mm
Positive Abmessung
Beispiel einer Antriebskegelrad- und Tellerradbaugruppe 1538/ -0,20:
Grundmaß:                                                   65,40 mm
Abweichung auf dem Tellerrad angezeigt:   -0,20 mm
Grundmaß für die Einstellung des Antriebskegelrads (G1): 65,20 mm

B35.30-0065-01