Das Steuergerät kann max. 5 Fehler abspeichern. Erkannte Fehler werden im Fehlerspeicher des Steuergerätes, codiert als Fehlercode-Nummer, gespeichert.
Die Erkennung der Fehler und deren Abspeicherung wird wie folgt unterschieden:
Fehler momentan vorhanden (Aktueller Fehler)
Der aktuelle Fehlerspeicher wird erst beim Ausschalten der Zündung gelöscht. Dadurch bleibt die Anzeige eines aktuellen Fehlers auch dann erhalten, wenn der Fehler nicht mehr vorliegt (z. B. Wackelkontakt).
Fehler war, ist aber nicht mehr vorhanden
(Gespeicherter Fehler)
Der feste Fehlerspeicher muss von Hand gelöscht werden.
Nicht gelöschte Einträge werden nach 250 Fahrzeug-Betriebsstunden selbsttätig gelöscht, vorausgesetzt der Fehler tritt nicht wieder auf.
Der Fehlerspeicher wird bei Unterbrechung der Versorgungsspannung, wie z. B. Abklemmen der Batterie nicht gelöscht.
Vorgehensweise bei aktuellen Fehlern:
Fehler wie beschrieben abarbeiten.
Liegen für ein System mehrere aktuelle Fehler vor, so wird der Fehlercode mit der höchsten Wertigkeit angezeigt. Treten mehrere Fehler mit der gleichen Wertigkeit auf, so wird der zuletzt aufgetretene Fehler angezeigt.
Vorgehensweise bei gespeicherten Fehlern:
Fehlerspeicher löschen. Heizgerät aus- und wieder einschalten. Fehlerspeicher erneut auslesen. Vorhandene gespeicherte Fehler beheben. Die gespeicherten Fehler können an der Diagnosedose nur bei "Zündung EIN" und "Heizgerät EIN" mit STAR DIAGNOSIS ausgelesen werden.
Lässt sich das Heizgerät nicht einschalten, so können keine Fehlercodes ausgelesen werden.
Fehler dieser Art müssen vorher beseitigt werden.
Erfolgt bei eingeschalteter Heizung nach dem Kurztest keine Anzeige "ZHE", das Heizgerät ggf. mehrfach aus- und wieder einschalten.
Wird das System trotzdem nicht erkannt:
Prüfen, ob die Diagnoseleitung unterbrochen ist.